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Fitnessstudios: Unzulässige Klauseln immer noch an der Tagesordnung

Nach einer bundes­weiten, aller­dings nicht reprä­sen­ta­tiven Umfrage mehrerer Verbrau­cher­zen­tralen teilte die Verbrau­cher­zen­trale Baden-Württemberg mit, dass bei Verträgen mit Fitness­studios immer noch vieles im Argen läge.

Die häufigsten Beanstan­dungen beträfen die Bereiche Kündigung sowie unzulässige Vertrags­klauseln. Über ein Drittel der Befragten gab an, dass ihre umzugs- oder krank­heits­be­dingte außer­or­dent­liche Kündigung nicht akzep­tiert worden sei. Gut ein Drittel der Studios schlössen die Haftung für Kleidung, Geld oder Wertsachen aus, in 20 Prozent der Fälle behielten sich die Studios Preis­er­hö­hungen vor. All dies ist ebenso wenig zulässig wie der Vorbehalt, jederzeit die Öffnungs­zeiten zu ändern, wie es 13 Prozent der Umfra­ge­teil­nehmer berichteten.

Einen Etappensieg erzielte nun die Verbrau­cher­zen­trale Brandenburg Ende Dezember 2016. Sie hatte zwei Fitness­studios wegen der Verwendung unzuläs­siger Preis­an­pas­sungs­klauseln abgemahnt, diese verpflich­teten sich daraufhin, die Klauseln nicht mehr zu nutzen. Denn, so die VZ Brandenburg, Preis­an­pas­sungs­klauseln in den AGB seien nur dann wirksam, wenn sie klar regelten, unter welchen Voraus­set­zungen und in welchem Umfang das Fitness­studio den Preis anpassen dürfe. Verbraucher müssten vor Vertrags­schluss genau wissen, was ihn erwarte.

Wie gestalte ich meine Allge­meinen Geschäfts­be­din­gungen abmahnsicher?

Inwieweit bin ich auch an unzulässige Klauseln durch meine Unter­schrift gebunden?

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